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<pre>Angesichts der kassierten Schlappe schien so mancher VfL-Akteur jedoch fast schon erleichtert zu konstatieren, dass sich die Verhältnisse allmählich zu normalisieren beginnen: Nach dem Heimsieg gegen Freiburg ist die Mannschaft nunmehr offenbar endgültig von ihrem Remis-Fluch geheilt.  <p> Zumindest aus ihrer jüngsten Darbietung können die Bremer aber Hoffnung schöpfen. Denn am Samstag musste sich das Team von Alexander Nouri dem ungleich spielstärkeren BVB — trotz 60 Minuten in Unterzahl — nur mit 1:2 geschlagen geben.  <p>  Die Niedersachsen sind am Dienstagabend (20:30 Uhr) gegen Stuttgart der große Favorit. Alles andere als ein Heimsieg wäre eine große Überraschung. Leicht wird es allerdings nicht. <p> Es begann mit einem 1:1 gegen Bremen, danach folgte das sensationelle 2:2 beim FC Bayern, anschließend gab es zu Hause ein 1:1 gegen Mainz und zuletzt ein 2:2 in Leverkusen. Schmidt ist damit der erste Wolfsburg-Trainer, der in der Bundesliga mit vier Unentschieden startete. <p>  Unvergessen bleibt dabei auch der 2September 2015: Nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit gegen den VfL Wolfsburg gelangen Lewandowski von der 5bis zur 60. Minute fünf Tore: Drei in 3:22 Minuten, vier in 5:42 Minuten, fünf in 8:59 Minuten.  </pre>


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<pre>In Anbetracht der Tatsache, dass Werder schon seit über zehn Jahren kein Heimspiel mehr gegen Hertha verloren hat und sich zuletzt nicht nur beim FC Bayern, sondern auch in den jüngsten vier Heimspielen in sehr guter Verfassung präsentierte, werden die Bremer nur schwer zu schlagen sein.  <p> Vom diesjährigen Spielplan kann sich das Team von Florian Kohfeldt nun eine ebenso erfreuliche Entwicklung versprechen: Ist die Prüfung auf Schalke erst einmal überstanden, kündigen sich danach mit Wolfsburg, Freiburg und dem HSV deutlich dankbarere Kaliber an.  <p>  Nun wartet mit Borussia Moenchengladbach eine Mannschaft, die derzeit auf Platz 8, also nur knapp hinter den Europa League-Plätzen liegt. Aber auch die sind derzeit nicht in Höchstform. Nach dem Achtungserfolg gegen die Bayern, die man mit 2:1 schlug, kam eine wichtige Phase, die jedoch so gar nicht nach Plan verlief. <p> Schalke hat lediglich eines seiner bisherigen zehn Gastspiele in Hoffenheim für sich entscheiden können (1-4-5). <p>  Dass sich Dardai im Vorfeld eher kleinlaut gibt, rührt aber womöglich auch daher, dass ihn aktuell erhebliche Personalsorgen plagen – und das bei weitem nicht nur aufgrund der Zerrung von Mittelfeldmotor Per Skjelbred.  </pre> 


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<pre> Da Schalke zuletzt aber keineswegs nur gegen die Top-Klubs so seine Schwierigkeiten hatte, käme den Königsblauen ein solcher Lauf natürlich wie gerufen: Während in der Europa League mühsam Kurs gehalten wurde, hinkt 04 insbesondere in der Meisterschaft zunehmend den Erwartungen hinterher.  <p> Sechs magere Saisontreffer lassen dabei wissen, dass es der Liga-Neuling auch im Allgemeinen nicht so mit dem Toreschießen hat.  <p>  Schließlich sind die Fohlen nach Fortuna Düsseldorf (1982/83 gegen Köln 2:6 nach 2:1), Darmstadt 98 (1981/82 gegen den KSC 2:6 nach 1:0), dem HSV (1977/78 gegen Gladbach 2:6 nach 1:0) und Hannover 96 (1971/72 gegen Schalke 1:5 nach 1:0) erst der fünfte Bundesligist, der sich trotz einem Treffer Vorsprung zu Pause noch mit mehr als vier Toren Differenz geschlagen geben musste. <p>  In dieser Saison waren die Auswärts-Leistungen der Hertha bislang mittelprächtig — in der Auswärtstabelle liegt die „alte Dame“ auf Platz 9. Von den bisherigen neun Gastspielen wurden zwei gewonnen, vier endeten mit einem Remis und drei gingen verloren. <p>  Seine Forderung daher: „Wir müssen weiter an unsere Art und Weise glauben, die Überzeugung beibehalten. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass du dich für gute Leistungen belohnst.“  </pre>


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<pre> So tun sich dessen neuen Schützlinge namentlich schwer damit, sich erneut für das einstmals bereits von Jürgen Klopp propagierte Gegenpressing zu erwärmen — der von Thomas Tuchel beschworene Ballbesitz scheint noch immer ziemlich fest in den Köpfen verankert zu sein.  <p> Angesichts der jeweils festzustellenden Schwierigkeiten fällt bei unserer Prognose vor allem das vorhandene Steigerungspotential ins Gewicht — und hier dürfte außer Frage stehen, dass Hoffenheim sogar ohne große Leistungsexplosionen deutlich mehr Luft nach oben geltend machen kann.   <p> Kam die TSG gegen klar beherrschte Fohlen nicht über eine zu magere Nullnummer hinaus, musste sich Werder nach einem Kampf mit allen Bandagen letztlich doch dem Tabellenführer beugen. <p>  Während in Stuttgart mit Jürgen Kramny seit vergangener Woche ein neuer Mann am Ruder ist, vertraut Werder (noch) auf Viktor Skripnik. Wenn aber nicht bald der Befreiungsschlag gelingt, muss sich auch der Ukrainer Sorgen um seinen Job machen. Kramny kassierte bei seinem BL-Debüt mit dem VfB eine 1:4-Pleite in Dortmund.  <p> Erst vor zwei Wochen hatte es beim 4:1 gegen Bochum den ersten Erfolg gegeben, als hätte man nie in einer Krise gesteckt, ließ der VfB anschließend ein 6:0 im Pokal gegen Arminia Bielefeld folgen.  </pre>


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<pre> Jene Niederlage gegen die Borussia konnte dann vielleicht auch am besten verdeutlichen, dass bei den Hoffenheimern einiges in Unordnung geraten ist — Heim-Pleiten wurden von der TSG bis vor kurzem schließlich noch zu einem Ding der Unmöglichkeit erklärt.  <p> Weil beim Derby in der Mercedes-Benz-Arena aber nur der spielerisch eigentlich unterlegene VfB mit Effizienz brillierte, droht die Mannschaft von Julian Nagelsmann den schillernden Vereinswettbewerb nun — wie bereits im Vorjahr — abermals um Haaresbreite zu verpassen.  <p>  „Wir haben im Torhüterteam im Vorfeld des Spiels wieder analysiert, welcher Schütze in Frage kommt und wohin er schießen könnte. Ich war mir ziemlich sicher, wohin Paul Verhaegh schießen wird.“ <p>  Auf eine solide Rückkehr in die Bundesliga steuert auch der andere Liga-Neuling aus Freiburg zu: Nach der unfreiwilligen Konsolidierung im Unterhaus sollte es den Breisgauern keinerlei Probleme bereiten, sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren.  <p> Da sich die Grün-Weißen gegenwärtig noch immer auf dem 16. Rang platzieren, hat dem Coach aber auch der jüngste Erfolg nur kurzfristig Luft verschafft: Gegen Wolfsburg und Darmstadt wird sich erst in den anstehenden 180 Minuten zeigen, was von dem vermeintlichen Befreiungsschlag zu halten ist.  </pre>


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